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Sie können den Text selbst lesen oder sich den Standpunkt vom Landratskandidaten vorlesen lassen: Podcast von Robert Ahrnt zum Thema „Pakt für den Nachmittag“.

Die Eltern haben einen Beruf und gehen zur Arbeit und die Kinder gehen zur Schule. Es ist schön, wenn nach der Schule um 12 Uhr jemand zuhause auf die Kinder wartet, ein Mittagessen gekocht hat und danach mit dem Kind über die Hausaufgaben spricht. Aber viele Familien wollen dies nicht. Viele Familien können sich dies auch aus finanziellen Gründen nicht leisten. Und Hausaufgabenbetreuung ist viel sinnvoller in der Schule angesiedelt, als durch Eltern oder Geschwister.

Mittlerweile sind fast alle Schulen des Landkreises im so genannten „Pakt für den Nachmittag“. Das ist ein Erfolg der Koalition aus SPD, Grünen und FDP der vergangenen Jahre. Die Kinder bekommen verlässliche Schulzeiten, ein Mittagessen und eine Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag. Wenn die Kinder in der Regel um 14.30 Uhr heimkommen, ist alles erledigt und sie können spielen oder in den Sportverein gehen.

Noch besser wäre es jedoch, wenn der Unterricht und die Betreuung aus einer Hand kämen. Die skandinavischen Länder zeigen uns, wie ein erfolgreiches Bildungssystem funktioniert: Dort gibt es einen rhythmisierten Unterricht, der die Unterschiedlichkeit der Kinder stärker berücksichtigt.

Ich finde den Pakt für den Nachmittag als Angebot an alle Eltern wichtig. Als Landrat werde ich mich jedoch dafür einsetzen, mit dem Land Hessen an ausgewählten Modellschulen den nächsten Schritt zu gehen. Das ist die Ganztagsschule bis 14:30 Uhr. Nicht für alle 50 Schulen im Landkreis, aber 3 bis 5 Schulen könnten schon einmal erproben, was in wenigen Jahren vermutlich in ganz Europa Einzug halten wird.

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