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Sie können den Text selbst lesen oder sich den Standpunkt vom Landratskandidaten vorlesen lassen: Podcast von Robert Ahrnt zum Thema „Klimaschutz“.

Die Erde erwärmt sich. Nur noch wenige Klimaleugner bestreiten das. Um ein Umkippen des Weltklimas zu verhindern, wurde das Pariser Klimaschutzabkommen beschlossen. Wir müssen weg von Öl, Benzin, Erdgas und Kohle. Der Landkreis muss daher auf allen Ebenen mit anpacken. Den Radverkehr fördern, mehr Busse und Bahnen fahren lassen und ökologische Landwirtschaft unterstützen, weil in gesunden Böden CO2 gespeichert wird.

Der wichtigste Hebel liegt aber in der Gebäudesanierung. Der Kreis hat 81 Schulen mit noch viel mehr Gebäuden. Leider ist ein Teil der Gebäude noch immer ungedämmt. Was kann der Landkreis also also am wirkungsvollsten für den Klimaschutz tun? Die Lösung liegt auf der Hand. So schnell wie möglich alle vorhandenen Gebäude energetisch sanieren!

In den letzten 10 Jahren sind im Landkreis zahlreiche Schulen im Passivhaus-Standard gebaut worden. Diese Schulen brauchen fast keine Heizenergie mehr. Das war Klimaschutzpolitik. Die CDU hat die Grünen dafür jedes Jahr kritisiert, weil es angeblich zu teuer sei. Das ist unrichtig.

Erstens gibt es vom Land Hessen und vom Bund Fördergelder, wenn man besseren Wärmeschutz baut. Zweitens rechnet sich jeder zusätzliche Zentimeter Wärmedämmung über die Jahre. Das Hauptargument ist aber: Es wird für uns alle viel teurer, wenn es nicht gelingt, den Klimawandel aufzuhalten.

Im Übrigen finden wir Schulen in Beton nicht so gut, weil die Herstellung von Zement für den Beton ungeheuer viel Energie braucht. Besser ist es, möglichst viel Holz an den neuen Schulen zu verbauen. So wird CO2 nach dem Wachsen des Baumes dauerhaft verbaut. Unsere Modulbauweise für Schulen, die Mobiscool, besteht aus Holz, sieht gut aus, hat ein gutes Raumklima und ist praktizierter Klimaschutz.

Als Landrat werde ich weiterhin dafür sorgen, dass unsere Schulen so gut wie möglich gedämmt werden. Mein Ziel: Den CO2-Ausstoß im Landkreis stoppen. Trotzdem warme Schulgebäude im Winter.

Kontakt
Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg, Büro des Ersten Kreisbeigeordneten
Rechtliches

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