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Sie können den Text selbst lesen oder sich den Standpunkt vom Landratskandidaten vorlesen lassen: Podcast von Robert Ahrnt zum Thema „Denkmalschutz und Regionalentwicklung“.

Was schätzen wir bei einer Reise durch den Landkreis Darmstadt-Dieburg? Das ist zunächst die Landschaft. Der Odenwald mit seinen Bergen und Tälern, das weite Ried mit seinen versteckten Schönheiten, das sanfte Messeler Hügelland mit den großen Wäldern oder das Reinheim-Lengfelder Hügelland mit seinen ertragreichen Böden – es gibt viele schöne Ecken.

Aber wir schätzen genauso die Ortschaften. Ich liebe, wie die meisten Menschen, Ortschaften mit historischen Gebäuden in der Ortsmitte, Fachwerkgassen und Rathäuser, Burgen und Schlösser mit ihren Grünanlagen.

Aber immer dann, wenn der Boden teuer wird und die Bauwirtschaft anzieht, verändern sich unsere Ortschaften. Neubau, Umbau, Verdichtung. Das muss leider so sein. Es ist die Aufgabe des Denkmalschutzes, dafür zu sorgen, dass auch nachkommende Generationen eine ähnliche Schönheit erleben können wie wir.

Aber die Orts- und Stadtkerne leben auch von den Geschäften und Läden, von Gaststätten, Vereinslokalen und Sportanlagen. Damit dieses bunte Leben nicht vertrocknet, gibt es die Regionalförderung.

Ich selbst habe Mitte der 80er-Jahre Architektur und Stadtplanung an der Darmstädter Lichtwiese studiert. Als Landrat wird es mir deshalb eine Herzensangelegenheit sein, die Schönheit unserer Dörfer und Städte zu fördern und zu bewahren.

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Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg, Büro des Ersten Kreisbeigeordneten
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