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Sie können den Text selbst lesen oder sich den Standpunkt vom Landratskandidaten vorlesen lassen: Podcast von Robert Ahrnt zum Thema „Bioabfall und Kompost“.

Vor rund 25 Jahren wurde im Landkreis der Müllnotstand beendet. Die Planung einer neuen Mülldeponie im Messeler Wald – gestoppt durch die Rot-grüne Koalition. Der Export von Abfall in Nachbarländer wurde eingestellt. Dieser Erfolg war nur möglich, in dem begonnen wurde, den Abfall systematisch zu trennen und zu reduzieren. Heute sind die graue Restmülltonne, die blaue Papiertonne, der gelben Sack und die Biotonne selbstverständlich. Die wichtigste Schritt war damals die Trennung des Biomülls mit dem größten Gewichts- und Volumenanteil.

Der Landkreis hat unter der Federführung des grünen Dezernenten Hans-Jürgen Braun 4 Kompostwerke gebaut, in denen die organischen Abfälle zu Kompost verarbeitet werden. Und in den darauf folgenden Jahren haben sich die Einwohner von Darmstadt-Dieburg zu den Hessenmeistern im Mülltrennen entwickelt.

Letztes Jahr hat die Europäische Union den so genannten „Green Deal“ für Europa beschlossen. Ein Aktionsprogramm für den Klimaschutz.

Ein Ziel davon ist, in ganz Europa die Abfallmengen zu reduzieren und Rohstoffe zu recyceln. Alle Länder in Europa sollen nun den Weg gehen, der bei uns – im grünen Kreis – bereits vor 25 Jahren gegangen wurde.

Doch es tun sich neue Fragen auf: Kann man aus einem Teil des Bioabfalls noch Energie oder Treibstoffe gewinnen? Kann man durch den Einsatz von Detektoren Kompost ganz ohne Mikroplastik produzieren? Können wir den nächsten Schritt in die Kreislaufwirtschaft gehen und die Müllmengen immer weiter reduzieren?

Wir sind erfolgreich: Unser zertifizierter Kompost kann sogar in der Bio-Landwirtschaft eingesetzt werden. Ich werde als Landrat den Ehrgeiz haben, weiterhin an der Spitze der Bewegung zu bleiben.

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Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg, Büro des Ersten Kreisbeigeordneten
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